Am Ostersonntag, dem 5. April 2026, versammelten sich zahlreiche Gläubige verschiedener Konfessionen bereits um 6:50 Uhr morgens auf dem Wallberg in Pforzheim, um gemeinsam die Auferstehung Jesu Christi zu feiern.
Die von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden (ACG) Pforzheim organisierte Feier stand ganz im Zeichen der ökumenischen Verbundenheit. Unter dem Ruf „Er ist wahrhaftig auferstanden" – dreifach als Antwort auf den Ostergruß gesungen – startete die Auferstehungsfeier nach einem Bläservorspiel.
Ein besonderes Zeichen gelebter Ökumene setzte der Ökumenische Bläserkreis: Musikerinnen und Musiker verschiedener Konfessionen spielten ohne gemeinsame Probe zusammen. Getragen wurde der Bläserkreis mehrheitlich durch neuapostolische Blechbläser, die damit einen eigenen schönen Beitrag zur festlichen Gestaltung leisteten. Gemeinsam mit den drei Leitenden Markus Gumpfer (Evangelisch-methodistische Kirche), Christiane Quincke (Evangelische Kirche) und Tobias Gfell (Katholische Kirche) begleitete der Bläserkreis die Osterlieder Christ ist erstanden (EG 99) und Gelobt sei Gott (EG 103).
Das Gebet in alle vier Himmelsrichtungen unter dem Leitwort „Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu" sowie das gemeinsam gesprochene Unser-Vater-Gebet bildete einen der bewegenden Höhepunkte der Feier. Davor pflegten die Teilnehmenden den alten Volksbrauch der Augenwaschung: Mit dem Morgentau oder frischem Wasser waschen sich die Menschen die Augen als ein symbolischer Akt der Erneuerung und des Aufbruchs in das Licht des Ostermorgens.
Weitere Informationen zur ACG Pforzheim unter www.acg-pforzheim.de.