Bereits zum wiederholten Mal fand auch in diesem Jahr die ökumenische Auferstehungsfeier auf dem Wallberg in Pforzheim statt.
Ursprünglich war der Wallberg eine natürliche Erhebung, die allerdings nach der Zerstörung Pforzheims im Zweiten Weltkrieg mit Schutt aus der Stadt zu einer stattlichen Höhe von 417m aufgeschüttet wurde. Der Wallberg ist ein markantes Wahrzeichen Pforzheims und ein Mahnmal für den Frieden, welches von allen Punkten der Stadt zu erkennen ist.
Trotz Zeitumstellung waren viele Teilnehmer gekommen, um gemeinsam den Sonnenaufgang zu erwarten. Durchgeführt wurde die Auferstehungsfeier durch die ACG (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden) Pforzheim. Dekanin Christiane Quincke (evangelische Kirche), Pastor Hans Martin Renno (evangelisch-methodistische Kirche) und Dekanatsreferent Tobias Gfell (katholische Kirche) leiteten die Feier. Ein Bläserkreis aus neuapostolischen und evangelischen Posaunenbläsern sorgte für die musikalische Umrahmung. Wie jedes Jahr fand das traditionelle Augenwaschen zu Ostern statt. Ein besonderer Akzent war in diesem Jahr die Wetterstimmung. Die Flüsse Pforzheims sorgten für Nebel in den Tälern, wohingegen man auf dem Wallberg über dem Nebel stand.
Ein besonderer Ausblick bot sich auf die beiden Brötzinger Kirchen, unten die bisherige Kirche, oben im Bild das neue, noch nicht geweihte Kirchengebäude.