Der Ostergottesdienst am Sonntag, den 16.04.2017, war für die Gemeinde Niefern ein Freudenfest in doppeltem Sinne. Die Gemeinde feierte das Fest der Auferstehung von Jesus Christus und die Taufe eines Kleinkindes.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Johannes 2, 19 und 22 zugrunde: „Jesus antwortete und sprach zu Ihnen: Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten. Als er nun auferstanden war von den Toten, dachten seine Jünger daran, dass er dies gesagt hatte, und glaubten der Schrift und dem Wort, dass Jesus gesagt hatte.“
Der Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Marinko Krystof, führte aus, dass die Auferstehung Jesu Christi unbegreiflich war. Die Jünger konnten zuerst nicht daran glauben - erst als sie sich an die Worte Jesu erinnerten. Der Glaube an die Auferstehung Jesu Christi wurde für die urchristlichen Gemeinden zum Fundament. Der Auferstehungsglaube umfasse den Glauben an die Auferstehung Jesu Christi und an die eigene Auferstehung, die in der Heiligen Schrift beschrieben wird. Dabei darf man auf Jesu Wort und auf seinen Sieg vertrauen und sich seiner Fürsorge anbefehlen. So kann die Bereitschaft entstehen, den eigenen Glauben überzeugend zu bekennen.
Besonders freute sich die Gemeinde über die Spendung des Sakraments der heiligen Wassertaufe für den kleinen Tom Junginger. Evangelist Krystof gab den Taufeltern ein besonderes Wort zur Taufe ihres Sohnes aus Lukas 2, 52: „Er nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.“ Der Evangelist machte die Eltern unter anderem darauf aufmerksam, dass Eltern Kindern viel sagen können. Meist machen Kinder aber das, was sie sehen und ihnen die Eltern vorleben.
Der Chor und das Orchester der Gemeinde umrahmten musikalisch den Gottesdienst.