Auch in diesem Jahr feierten Christen aus verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen einen gemeinsamen Pfingstgottesdienst.
Bei schönstem Sonnenschein versammelten sich Schwestern und Brüder aus der katholischen, der evangelischen, der ev.-methodistischen, der ev.-lutherischen und der neuapostolischen Weststadtgemeinden im Kirchhof der evangelischen Christuskirche in Brötzingen. Musikalisch begleitet von evangelischen Posaunenbläsern und einem ukrainischen Chor führten vier Geistliche aus den verschiedenen Denominationen durch die Liturgie des Gottesdienstes. Die neuapostolische Kirche war durch Evangelist Matthias Stuhlinger, stv. Gemeindevorsteherder Gemeinde Brötzingen, vertreten.
Ein Schwerpunkt lag auf dem Glaubensbekenntnis von Nizäa, das von 1.700 Jahren formuliert wurde, um Streitigkeiten in der Frühkirche zu überwinden. Im Gottesdienst konnten nun alle versammelten Teilnehmer dieses Bekenntnis zusammen sprechen und so ihren Glauben an den dreieinigen Gott bekennen.
Nach der Predigt durch Hans Martin Reno, Pastor der ev.-methodistischen Kirche, über die Begegnung des Jüngers Thomas mit dem auferstandenen Jesus, entzündeten die Geistlichen unter der Selbstaussage Jesu „Ich bin das Licht der Welt“ eine Kerze. In seiner Nachfolge tragen wir alle das Licht des auferstandenen Christus. Daher ruft uns Jesus dazu auf, ebenfalls Licht der Welt zu sein. Es war schön zu sehen, wie nun gemeinsam das Licht von Kerze zu Kerze der Teilnehmenden mit dem Satz „Das Licht Christi“ weitergegeben wurde.
Nach dem Gottesdienst gab es noch eine Bewirtung durch die deutsch-ukrainische Gesellschaft und Gelegenheit eines konfessionsübergreifenden Austausches.