Am 04.05.2025 fanden die diesjährigen Konfirmationsgottesdienste im Kirchenbezirk Pforzheim statt. In Mühlacker führte Bezirksevangelist Michael Hagel den Gottesdienst durch, in Pforzheim- Bayernstraße Bezirksältester Karsten Müller. In Pforzheim-Brötzingen durfte sich die Festgemeinde über den Besuch von Apostel Martin Rheinberger freuen. Insgesamt 19 junge Gläubige legten ihr Gelübde ab.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Philipper 2, 4 zugrunde: „[…] und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.“
Es war eine zentrale Aussage in allen Gottesdiensten, dass Jesus gerne der Ratgeber im Leben der jungen Gläubigen sein wolle. Wer sich dazu entscheide, ihm nachzufolgen, solle das mit ganzen Herzen und Freude tun und in Liebe zu Gott und den Mitmenschen.
Diese Liebe befähige Christen, im Gemeindeleben richtig und falsch zu unterscheiden, sich auch um andere zu kümmern, sie zu integrieren und zu unterstützen. Wohl müssten junge Menschen in allererster Linie ihr eigenes Leben steuern und in gute Bahnen lenken. Aber es sei auch mit ihre Aufgabe, ihre Gaben für das Wohl anderer einzusetzen.
Es sei manchmal nicht leicht, Gutes zu tun, aber niemals unmöglich. „WWJD“ – „What would Jesus do?” (“Was würde Jesus tun?”), diese Initiative aus den USA stelle die richtige Frage. Der Besuch der Gottesdienste solle immer wieder einen freudigen Impuls für die Nachfolge Jesu setzen.
Für Jesus war die Liebe das wichtigste Gebot. Und so sollten auch Christen einander in Liebe und Akzeptanz begegnen und niemanden verurteilen. Nach dem Vorbild Jesu sei die Gemeinde auch dazu aufgerufen, niemanden am Rand stehen zu lassen, sondern alle in ihre Mitte einzuladen.
Ihre Eltern und alle erfahrenen Christen in den Gemeinden freuten sich mit jedem, der sich entscheide, sein Leben mit Christus zu führen. Sie seien auch künftig bereit, die Jugendlichen in ihrem geistlichen Wachstum zu unterstützen. Und doch sollten die jungen Gläubigen als vollwertige Mitglieder ihrer Gemeinde in Entscheidungen mit einbezogen und in ihren Gaben gefördert werden.
Die Konfirmanden sollten ihren Glauben bekennen, indem sie ihn im Alltag leben und für andere erfahrbar machten. Im Heiligen Abendmahl sei die Kraft enthalten, Jesus im täglichen Leben im Herzen und vor Augen zu haben.
In der Ansprache zur Konfirmationshandlung wurde den jungen Menschen die Gewissheit zugesprochen, dass Gott jeden einzelnen mit Namen kenne. Die Konfirmanden seien eingeladen, in der Jugend mitzumachen, dabei zu sein und somit die Stimmung in diesem Kreis mitzugestalten. Gott gebe zu ihrem Treueversprechen seinen Segen.