Am Sonntag, den 16.03.2025 waren alle Senioren des neuapostolische Kirchenbezirks zu einem Gottesdienst durch Bezirksältesten Müller in die Kirche in Pforzheim-Brötzingen eingeladen. Der Einladung folgten mehr als 200 Senioren aus allen Gemeinden des Bezirks.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Jakobus 5, 11 zugrunde: „Siehe, wir preisen selig, die erduldet haben. Von der Geduld Hiobs habt ihr gehört und habt gesehen, zu welchem Ende es der Herr geführt hat; denn der Herr ist barmherzig und ein Erbarmer.“
Der Seniorenchor läutete den Gottesdienst ein mit dem Lied „Herr, komme bald!“
Diesen Wunsch der Gemeinde griff Bezirksvorsteher Müller auf. Eine an Glaubenserfahrung reiche Gemeinde sei versammelt. Viele warteten schon seit Jahrzehnten auf die Erfüllung der Verheißung Jesu und doch stehe noch ganz oben der Wunsch im Herzen: Herr, komme bald!
Im vorgelesenen Bibelwort werde Hiob und sein Glaubenskampf verdeutlicht, so der Bezirksälteste weiter. Hiob wurde alles genommen, und doch konnte er sagen: Der Herr hat‘s gegeben, der Herr hat’s genommen. Der Name des Herrn sei gelobt.“
Die Menschen in seiner engsten Umgebung, seine Frau und seine Freunde rieten ihm, Gott abzusagen, sich von ihm abzuwenden. Sie vertraten die Ansicht, Hiobs Plagen seien eine Strafe für seine Sünden. Gott sei gerecht und vergelte Hiob nun nach seinen Taten. Er solle froh sein, wenn es nicht noch schlimmer komme.
Am Ende aber sprach Gott selbst sinngemäß zu Hiob: Ich bin allmächtig, allgegenwärtig, allwissend, habe Himmel und Erde gemacht. Wo warst du da? Schlussendlich bewahrte Hiob seinen Glauben und seine Geduld und das Vertrauen in Gott und wurde reich entschädigt für seine Verluste.
Auch Christen heute haben Jesus als Fürsprecher, so Bezirksältester Müller weiter. Christus wisse, was es bedeutet, Schmerzen zu erdulden, von vertrauten Menschen im Stich gelassen zu werden, und er spricht den Gläubigen zu: „Ich bin bei euch alle Tage…. Und ich komme bald!“
Umrahmt wurde der Gottesdienst vom Seniorenchor und dem Orchester der Gemeinde Brötzingen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls endete der Gottesdienst mit Gebet und Segen.