Mit dem Bibelwort aus Psalm 104, 24 „Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter“ gestaltete der Bezirksvorsteher von Pforzheim, Bezirksältester Karsten Müller, den Kindergottesdienst am 13. Oktober 2024. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch den Kinderchor, den alle anwesenden Erwachsenen verstärken durften.
Und weil es ein Kindergottesdienst war, durfte auch ein Kind - auf den Armen des Bezirksvorstehers - das Bibelwort am Altar vorlesen. Danach stand die Geschichte von Lena im Mittelpunkt.
Die kleine Heldin Lena zeigte den Kindern, wie man auch an trüben Tagen Sonnenschein im Herzen finden kann. Nach einer enttäuschenden Mathenote schmeckt ihr selbst ihr Lieblingsessen nicht. Nachmittags lernt sie hingegen auf der Terrasse die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen - von der Sonne über die Blumen und Vögel bis hin zu ihrer Katze. Mit ihrem neuen Dankbarkeits-Tagebuch findet sie neue Kraft und Freude.
Nach der Geschichte von Lena gingen die Vorsonntagsschüler in den Nebenraum und befassten sich dort ebenfalls mit dem großen Thema des Gottesdienstes "Dankbarkeit".
Angeregt von der Geschichte mit Lena gestalteten die Kinder kleine Herzen voller Dankbarkeit und schmückten damit einen vorbereiteten Baum. Während die Kinder schrieben, ging der Bezirksvorsteher durch die Reihen und fragte die Kinder am Mikrofon, wofür sie dankbar sind. Wie schön zu sehen, wofür junge Herzen dankbar sind!
Die Geschichte der 10 Aussätzigen erinnerte die Gottesdienstteilnehmer danach, wie wichtig es ist, Dankbarkeit auch gegenüber dem Geber auszudrücken. Nur einer der geheilten Aussätzigen kam zu Jesus zurück und bedankte sich bei ihm. Lasst uns nicht vergessen, "Danke" zu sagen, rief der Bezirksvorsteher den Kindern zu, es macht unser Leben und das der anderen so viel reicher! Plakate mit den einzelnen Buchstaben des Wortes „DANKE“ von „D“ bis „E“ zeigten anschließend, wie vielfältig Dankbarkeit gegenüber Gott sein kann. Von A wie Apfel bis Z wie Zuneigung – es gibt so viel, wofür wir dankbar sein können!
Evangelist Roller, stellvertretender Vorsteher des Kirchenbezirks Pforzheim, war traurig, dass er kein Herz zum Schreiben hatte. Er wäre dankbar gewesen, dass man in den Kindergottesdiensten direkt mit den Kindern sprechen und etwas fragen könne. Dann ging er nochmals auf das Gleichnis mit den Aussätzigen ein, die mit ihrer Krankheit weit getrennt von ihren Familien und Freunden leben mussten. Die anderen neun geheilten Aussätzigen waren bestimmt auch dankbar und sind nach der Heilung vielleicht gleich zu ihren Familien gegangen, um gemeinsam zu feiern. Aber in unserem Leben sollten wir immer daran denken, dass alle gute Gaben von unserem himmlischen Vater kommen und ihn daher nicht vernachlässigen oder vergessen, so Evangelist Roller weiter.
Danach kamen die Kinder der Vorsonntagsschule wieder in den großen Gottesdienstraumraum zurück und brachten ihrerseits ein Bild über Dankbarkeit mit, das sie ebenfalls an den Baum hefteten.
Auf das Heilige Abendmahl bereitete eine kleine Filmsequenz vor. Jesus teilte dabei das Brot und den Wein mit seinen Jüngern, auch mit Petrus, der ihn verleugnete und Judas, der ihn verriet. Bezirksvorsteher Müller wies in seinen begleiteten Worten auf die große Liebe hin, die Jesus zu uns hat und dass Jesus nun mit uns feiert, weil er uns einfach mit allen unseren Unzulänglichkeiten liebhat.
Am Ende des Gottesdienstes hatten die Kinder dann noch die Möglichkeit, einen Apfel vom Altar mitzunehmen und eine kleine Aufgabe zur Dankbarkeit, die der Bezirksvorsteher aus einer kleinen bunten Schachtel verteilte, die während des Gottesdienstes auf dem Altar gestanden hatte.