Am Donnerstag, 21. April 2016, besuchte Apostel Herbert Bansbach die Neuapostolische Kirche in Eisingen . Seiner Predigt legte er ein Bibelwort zugrunde aus Markus 11 Verse 15-17: [...] Und Jesus ging in dem Tempel und fing an auszutreiben die Verkäufer und Käufer im Tempel.
[...] "Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker. Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht."
Musikalisch eingeleitet wurde der Gottesdienst durch den Gemeindechor mit dem feierlichen Lied „Still und demutsvoll ergeben stehe ich an heil'gem Ort“.
Die zentrale Botschaft an die versammelte Gemeinde war, dass man mit Gott nicht wie mit einem Geschäftspartner verhandeln könne. Der Mensch hat für die Gnade und Liebe, die er von Gott empfängt, nicht einmal im Ansatz etwas Gleichwertiges anzubieten. Ebensowenig kann der Mensch aus seinem Dienst für Gott einen Anspruch auf eine Gegenleistung ableiten.
Christen sollten das Geschehnis der Tempelreinigung durch Jesus auch auf das eigene Herz beziehen, das ja ein Tempel Gottes sein soll. Jesus möchte dort aufräumen mit mancher Angewohnheit, die sich eingeschlichen hat, dem Willen Gottes aber widerspricht. Es obliegt der Selbstprüfung, ob man bereit ist, mit eigener Bequemlichkeit zu brechen. Glaube sei keine Garantie für ein schönes Leben, sondern bedeute auch Kampf und Überwindung auf dem Weg in die echte Gemeinschaft mit Gott.
Jesus hatte zudem den Bürgern in Jerusalem damals vor Augen geführt, dass der Tempel eine heilige Stätte für alle Völker sei. Wen Gott ruft, der hat freien Zugang zu ihm, egal, aus welchem Land oder aus welchem Kulturkreis er kommt.
In diesem Gottesdienst wurde Thomas Kühbacher, ein langjähriger Priester der Gemeinde, von seinem aktiven Amtsauftrag entbunden und in den Ruhestand versetzt. Apostel Bansbach dankte dem Priester für seine jahrzehntelange Tätigkeit als Amtsträger, davon 30 Jahre als Priester.
Neben dem Gemeindechor umrahmte das Gemeindeorchester mit mehrere Stücken den Gottesdienst.