(20.11.2012) Gerade zwei Tage ist es her, dass Martin Schnaufer im Gottesdienst am Sonntag den 18. November durch das Kirchenoberhaupt Wilhelm Leber zum Bischof ordiniert wurde.
Wir haben uns im Redaktionsteam Pforzheim sehr gefreut, dass er kurz nach dem Ereignis für unsere Fragen zur Verfügung stand.
Redaktion: Lieber Bischof, wie haben Sie und Ihre Familie die Nachricht von der Ordination ins Amt eines Bischofs im Vorfeld aufgenommen?
Wir waren überrascht und konnten uns nicht vorstellen, wie das werden soll. Da wir aber im Glauben den Ruf Gottes dahinter sehen, glauben wir auch daran, dass er helfen und gestalten wird.
Redaktion: Wie wir seitens der Redaktion wissen sind Sie bzw. waren Sie im Bereich Marketing für einer weltweit agierende Firma tätig. Wechseln Sie ihren Beruf bzw. Ihre Berufung?
Ja, ich werde meinen Beruf aufgeben und in den Dienst der Kirche treten, da beide Tätigkeiten zeitlich nicht vereinbar sind.
Redaktion: Können Sie uns kurz ihre Eindrücke schildern, die Sie im Moment der Ordination am Altar erlebt haben?
Es waren für mich sehr bewegende Augenblicke, in denen Kraft aber auch tiefer Friede lagen.
Redaktion: Der Stammapostel Leber gab ihnen Amt und Auftrag. Worin sehen Sie die Schwerpunkte der kommenden Zeit?
In erster Linie wird es mein Bestreben sein, meinen Apostel in allem zu unterstützen. Ich freue mich darauf, Gemeinden, Brüder und Schwestern kennenzulernen und ihnen zur Seite zu stehen.
Redaktion: Haben Sie ein Motto für ihre Arbeit in dem Apostelbezirk?
Ein formuliertes Motto habe ich nicht, aber ich möchte ein freudiger Bischof sein.
Das Redaktionsteam bedankt sich ganz herzlich für das Interview.