Vor dem Beginn des neuen Schuljahres waren die Kinder der Neuapostolischen Kirche aus dem Bezirk Pforzheim-West, am Sonntag 9. September 2012, zu einem besonderen Gottesdienst nach Keltern-Dietlingen eingeladen.
Bezirksvorsteher Martin Schnaufer versicherte den Schülern bereits in seiner Begrüßung die stete Begleitung Gottes, besonders im neuen Schuljahr, auch wenn Papa, Mama und Freunde nicht da sein können.
Wenn ich einmal groß bin
Als Bibelwort diente eine Aussage Jesu: "Der Größte unter euch soll euer Diener sein" (Matthäus 23,11).
Die Kernfrage lautete deshalb: "wenn ich einmal groß bin......" was wird dann sein? Ab wann ist man groß?
Ein beispielhaftes Größenverhältnis schilderte der Bezirksälteste im Zusammenhang mit dem Kampf des Jungen David und dem Riesen Goliath. Hier waren nicht menschliche Maßstäbe zur "Größe" entscheidend, sondern der Wille Davids im "Namen des Herrn" etwas zu tun. Goliath war nach heutiger Schätzung über 3 Meter groß. David war für die Rüstung viel zu klein. David hatte aber ein mutiges Herz und Gottvertrauen. Das sind wahre Größen.
Weitere, wertvolle Gedanken äußerten die Kinder selbst in den schönen Liedvorträgen. Größe ist: sich anderen schenken........verzichten können, die letzte Brezel nicht selbst nehmen.........teilen anstatt streiten.......
Kindlicher Glaube ist die wesentliche Größe
Jesu stellte auf die Frage der Jünger, wer wohl der Größte sei ein Kind in den Mittelpunkt. Der kindliche Glaube ist die wesentliche Größe.
Jesu hatte alle Macht, im Himmel und auf Erden. Doch bei seiner Gefangennahme verzichtete er auf die Legionen von Engeln, die ihm sein Vater hätte geben können. Er fügte sich in den Willen Gottes und brachte für alle Sünder ein noch heute gültiges Opfer zur Erlösung. Das tat er im völligen Vertrauen zu seinem Vater.
Auch die Kinder wurden aufgefordert, Vertrauen zu haben, zu Lehrern und auch zu Mitschülern zu Freunden und Eltern. Vertrauen geben ist "ein Tropfen, der aus Wüsten Gärten macht," so sangen es die Kinder. Den Anderen begleiten, den Weg Jesu wählen und davon erzählen - "das kannst auch Du".
Zum Schluß des Gottesdienstes sangen Dankbare Herzen " Hast Du heute schon Danke gesagt für soviel schöne Sachen".