„Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann sehet auf und erhebet eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
“ Lukas 21, 28
Am 08. März 2012 hielt Apostel Herbert Bansbach einen Gottesdienst in der neuapostolischen Kirche in Eisingen.
Als Einstiegsgedanke sprach der Apostel zu den knapp 90 Gottesdienstteilnehmern: Wir sahen in jüngster Zeit viele verheerende Bilder der Zerstörung durch Naturkatastrophen. Auch Noah erlebte fürchterliche Eindrücke nach der Sintflut, aber er bewahrte sich den „Blick für’s Wesentliche“ und bringt Gott ein Dankopfer. Sehen auch wir in allen Anfechtungen, in großer Sorge in Notsituationen auf das ewige und erlösende Liebeshandeln Gottes an und für uns ? Und vergessen wir nicht das Danken nicht – auch schon für das Kommende ! Ausführungen zu dem Bibelwort aus Lukas 21, 28 das dem Gottesdienst als Grundlage diente. Der Herr hat weit in die Zukunft hineingesehen und dargestellt, wie sich die Verhältnisse zuspitzen werden, bis zu seinem Wiederkommen. Er deutet an, dass es zunehmend Unruhe, Verwirrung und Schwierigkeiten geben wird. Auch der Glaube wird schwinden und die Liebe in vielen erkalten. Dann sagt er: Wenn dieses anfängt zu geschehen – und dies trifft für unsere Zeit zu. Wir lassen dies einmal beiseite und konzentrieren uns auf den Rat, den der Herr gegeben hat: Sehet auf und erhebet eure Häupter… Viele Menschen machen den Fehler und schauen nach unten. Das bringt keinen Gewinn. Wir wollen vielmehr nach oben sehen!
Einige Beispiele mögen illustrieren, was es bedeutet, im Geiste aufzuschauen oder nach unten zu sehen:
Als David vor den Goliath trat, hat er nicht dessen Schwächen analysiert und die Chancen für einen Sieg abgewogen. Er hat vielmehr aufgeschaut in dem Bewusstsein: Ich komme im Namen des Herrn. Das Volk Israel hat auf der Wüstenwanderung nach unten geschaut, als es sagte: Wären wir doch in Ägypten geblieben. Sie schauten nicht nach oben, zu dem ihnen in Aussicht gestellten gelobten Land. Jetzt blicken wir in unsere Zeit. Wie können wir in den verschiedenen Verhältnissen, in die wir hineingeraten, in rechter Weise aufschauen? Jeder von uns wird hin und wieder im Glauben versucht. Dann wollen wir aufschauen und dem Herrn vertrauen. Wir alle erleben Probleme im gesundheitlichen Bereich, im Berufsleben, in der Familie. Dann kommt die Frage auf: Warum lässt der Herr das zu? Lasst uns aufschauen zu ihm, das heißt, auf das Ziel unseres Glaubens zu blicken, nicht nach unten. Lasst uns also in allen Verhältnissen aufschauen zum Herrn – das ist unser Erfolgsrezept.
Zur weiteren Wortverkündung wurden Priester Edmund Leicht, Vorsteher der Gemeinde Pforzheim-Eutingen, und Bischof Jürgen Kieselmann an den Altar gerufen. Der Gottesdienst wurde von Chor und Orchester umrahmt.