Draußen hat es -14° C, trotz strahlender Sonne.
In der Kirche sind es knapp 20° C; das Sonnenlicht fällt durch die bunten Scheiben, erzeugt Muster aus Farbe und Licht. Es duftet nach Essen. Die Gespräche von rund 100 Erwachsenen mischen sich mit dem Gekicher einiger Kinder. Zwischen den Bankreihen läuft ein Hund zu seinem Besitzer. Helfer geben Essen aus – ein Lächeln und ein freundliches Wort inclusive. Eine wohltuende Atmosphäre herrscht. Eindrücke aus der Stadtkirche in Pforzheim während der 13. Vesperkirche, die in diesem Jahr vom 16. Januar bis 13. Februar geöffnet hat. Von den ehrenamtlichen Helfern werden täglich rund 500 Essen ausgegeben, darunter 50 Essen an Kinder. Und der Mensch lebt nicht vom Brot allein: getreu dieses Bibelwortes findet täglich ein kleine Andacht statt, stehen SozialarbeiterInnen und Stadtmission zur Verfügung, sind Ärzte und ein Tierarzt vor Ort – selbst ein Friseur steht zur Verfügung. Um die Vesperkirche diesen einen Monat zu finanzieren und in der „Suppenküche“ am Schlossberg während der anderen 11 Monate drei Mal pro Woche eine Mahlzeit anbieten zu können, werden rund 150.000 Euro im Jahr benötigt – nebst rund 500 freiwilligen Helfern. Wer dabei helfen möchte – ob finanziell oder personell - ist herzlich dazu eingeladen: auf www.pforzheimervesperkirche.de sind alle Informationen zu finden. Wir freuen uns, daß wir die Vesperkirche in Pforzheim mit einem Helferteam und einer Spende unterstützen konnten und wünschen den Verantwortlichen weiterhin gutes Gelingen.