Nach 14 Monaten war es einmal wieder soweit.
Bezirksapostel Michael Ehrich, Leiter der Gebietskirche Süddeutschland, besuchte am Sonntag, 10. Februar den Kirchenbezirk Pforzheim-West. 800 Besucher fanden sich in der Kirche Pforzheim-Brötzingen ein. Eingeladen waren auch alle Bezirksämterder Apostelbereichs Karlsruhe, sowie die Vorsteher der Kirchengemeiden aus dem Kirchenbezirk Söllingen.
In seiner Predigt stellte Bezirksapostel Ehrich das Textwort aus Römer 12, 2 in den Mittelpunkt: „Und stellt euch nicht dieser Welt gleich,...“
Zuerst bekundete der Bezirksapostel seine Freude, wieder einmal in dem Kirchenbezirk Pforzheim zu sein. Es kommt aber nicht darauf an, wie oft man dem äußeren nach in einer Gemeinde ist, sondern viel wichtiger sei es, mit dem Herzen verbunden zu sein. Zu Textwort "Und stellt euch nicht dieser Welt gleich" führte er auch einige andere Bibelübersetzungen an. So zum Beispiel: "Gestaltet eure Lebensführung nicht nach der Weise dieser Weltzeit". Bezirksapostel Ehrich übersetzte das in unsere heutige Zeit mit: Lasst euch nicht vom Zeitgeist treiben, schwimmt nicht mit dem Strom der Zeit, was meint nicht mit der Mode zu gehen. Lasst euch nicht durch die verschiedenen Geistesströmungen dieser Zeiten von Gott trennen. Einige Beispiele für den Zeitgeist im alten Testament, bzw. zu Jesu Zeiten: Turmbau zu Babel (Überheblichkeit), Goldenes Kalb (Götzenverehrung), Pharisäertum (Hochmut). Zeitgeist heute bedeutet zum Beispiel Ablehnung von der Autorität Gottes, Mangel an Gottesfurcht, sich zu sehr auf seinen eigenen Verstand zu verlassen und nicht Gott an sich wirken zu lassen. Eigene Wünsche und Vorstellungen in den Mittelpunkt stellen, Großzügigkeit in religiösen Dingen und mit sich selbst Gleichgültigkeit gegenüber religiösen Dingen zu sein. "Mein Herr kommt noch lange nicht!" Dem Zeitgeist setzen wir entgegen: Dem Heiligen Geist viel Raum geben, tägliches Beten um Weisheit und Kraft, nach dem Willen Gottes zu handeln und Gemeinschaft zu suchen und pflegen. Der Herr kommt schneller, als manch einer denkt!
Am Ende des Gottesdienstes spendete Bezirksapostel Ehrich noch einem Kleinkind die Gabe des Heiligen Geistes. Nach der Feier des Heiligen Abendmals empfingen Priester i.R. Ruf und seine Gattin den Segen zur diamantenen Hochzeit.