Besondere Erwartungen hatten die rund 600 Teilnehmer des Gottesdienstes am Abend des 9. Januars.
Es war der erste Gottesdienst. den der am 16. Dezember in Augsburg ordinierte Apostel Herbert Bansbach , Leiter des Kirchenbezirks Karlsruhe, in der Kirche Pforzheim Brötzingen durchführte. Besondere Erinnerungen an diesen Ort äußerte der Apostel, wo er am 13. Mai 1990 aus der Hand des damaligen Stammapostels Richard Fehr das Bischofsamt empfing. Schon vor dem Gottesdienst wurden die gläubigen Seelen durch ein Streicherensemble und dem gemischten Chor auf die besondere Begegnung eingestimmt.
Als Bibelwort verwendete der Apostel Hebräer 13, 14 („Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“)
Zu Beginn seiner Predigt ging der Apostel auf das Bibelwort aus 2. Thessalonicher 3, 3 ein: „Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.“ Ein Wort für die Zukunft für alle Gläubigen. Rückblickend, für die Vergangenheit, als es nicht nur einfache und schöne Situationen, sondern auch manches Beschwerliche gegeben habe, sei zu bemerken, dass für diejenigen, die sich zu Gott gehalten hätten, Stärkung durch den Herrn offenbar wurde. Stärkung liege im Wort Gottes, in dem Erleben des Glaubens mit allen Glaubenserfahrungen, in der Nähe Gottes und der Gottes Liebe, ebenso in der Gnade, die Gott schenke, und in der Gemeinschaft. Dies trage einen über alles Mögliche hinweg, gebe Schwung und neue Kraft. Dazu sei es notwendig, dass man eben auch den Glauben einsetze und sich ganz in Gottes Hand begebe. Das Textwort aus Hebräer spiegelt unser Glaubensziel wider: Die Seele hat, so hat es Gott bestimmt, eine zukünftige Stadt. Diese neue Stadt, wie in der Offenbarung beschrieben, sollen wir suchen. Suchen bedeutet die Nähe Gottes suchen und erleben! Nach dem Gottesdienst verabschiedete sich der Apostel noch persönlich von jeder gläubigen Seele...