Im Gottesdienst am Donnerstag, 18. Juni 2026 hatte die Gemeinde Büchenbronn Anlass zu besonderer Freude. Höhepunkt des Gottesdienstes war die Versiegelung mit dem Heiligen Geist von Sia und Susanne Bäzner.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Johannes 14, 3 zugrunde: „Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.“
Apostel Habich griff in der Predigt den letzten Gottesdienst des scheidenden Bezirksapostels Ehrich auf: Der Gläubige verstehe unter dem Segen Gottes oft etwas anderes als Gott selbst. Oft denke er dabei an irdische Dinge. Aber was sei Segen genau? Die Nähe Gottes sei der Segen, da die Nähe Gottes alles beinhalte, was den gläubigen Christen noch näher an Gott bringe. Jeder habe einen Lieblingsort. Das Haus Gottes könne ebenso ein solcher Lieblingsort sein. Apostel Habich rief die Gemeinde auf zu prüfen, ob das Haus Gottes noch ihr Lieblingsort sei. Durch die Sakramente und das Opfer Jesu habe Gott den Gläubigen eine Wohnung bereitet - eine Wohnung bei Gott im Himmelreich. Aber wie könne man im Alltag ein Gefühl für diese Wohnung in der Zukunft bekommen? Indem die gläubige Seele Jesu zuerst in ihre Herzenswohnung einlade. Dabei müsse man sich bewusst sein, dass ein Ausschluss des Mitmenschen aus dem Herzen auch Jesus ausschließe. Jesus komme nur in ein sündloses Herz, er biete sich an, dränge sich aber nicht auf. Es gelte also, das Herz reinzuhalten.
Nach der Predigt führte Apostel Habich noch die heilige Versiegelung von Susanne und Sia Bäzner durch. Er machte klar, dass bereits die ersten Menschen Adam und Eva diese Wohnung, den Lieblingsplatz, das Paradies hatten. Und nun dürften auch Susanne und Sia einen neuen Lieblingsplatz, das Haus Gottes, haben.