Zum Karfreitagsgottesdienst am Freitag, 03. April 2026 durfte die Gemeinde Brötzingen Bischof Jörg Vester in ihrer Mitte begrüßen.
Der Gottesdienst, zu dem auch Gläubige aus einigen Nachbargemeinden eingeladen waren, stand unter der Überschrift "Es ist vollbracht".
Der Bischof sprach davon, dass die Hinrichtung von Jesus am Kreuz weder einem zufälligen Verkettungsschicksal noch einem Justizirrtum geschuldet gewesen sei. Jesus Christus habe sich jedoch keinesfalls hilflos oder ohnmächtig gegenüber den Geschehnissen gezeigt.
Die zentrale Aussage, dass das Werk vollbracht sei, verdeutliche, dass der Ablauf der Verleugnung und Kreuzigung Jesu präzise so vonstattenging, wie es vorgesehen war, so Bischof Vester weiter.
Es ließe sich feststellen, dass das Wirken Gottes auf den ersten Blick unlogisch, kontraproduktiv oder ungenügend erscheinen möge. Bei näherer Betrachtung, so führte der Bischof weiter aus, werde jedoch ersichtlich, dass Gott einem klaren von ihm festgelegten Plan folge.
Diese Aussage treffe nicht nur auf historische Ereignisse zu, sondern sei auch auf jeden Einzelnen in der heutigen Zeit anwendbar.