Am Sonntag, 11. Februar 2024, feierte Apostel Rheinberger einen Gottesdienst in der Kirche Pforzheim-Bayernstraße, zu dem neben der ortsansässigen Gemeinde auch die Geschwister der Gemeinden Pforzheim-Brötzingen und Birkenfeld eingeladen waren. Somit versammelte sich eine große Gemeinde zu diesem besonderen Glaubensfest.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor der Bayernstraße und dem Gemeindechor, der den Gottesdienst mit dem Lied „Ich komme vor dein Angesicht“ einleitete.
Als Predigtgrundlage diente das Bibelwort aus Matthäus 5, 1.2: „Da er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm, und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach.“
Apostel Rheinberger griff den Kerngedanken des Chorlieds auf und wies auf Mose hin, der auf das Rufen Gottes antwortete: „Hier bin ich“. Als Gott ihm dann aber seinen Auftrag mitteilte, fragte Mose „Herr, wer bin ich?“. Es gebe Tage, an denen man positiv und mutig eingestellt sei und dann wieder Tage, an denen man sich unsicher fühle, ob man dem Herrn in seinem Werk dienen könne. Gott spreche uns aber in jeder Situation Mut zu mit der Zusage „Ich bin mit dir“, so der Apostel weiter.
Das Bibelwort berichtet davon, dass Jesus das Volk lehrte. Er sprach den Armen das Himmelreich zu. Das Unglück, dass uns geschieht, verhindere nicht, dass wir ins Himmelreich kommen, so der Apostel.
Jesus lehrt uns weiter, die Zehn Gebote zu halten, die das Zusammenleben mit dem Nächsten erleichtern sollten. Die Gebote seien so formuliert, dass sie für Menschen nicht einhaltbar seien, räumte Apostel Rheinberger ein. Jesus habe den Menschen aber auch Gottes Gnade zugesichert. Gott rechne nicht auf. Das sollten wir nicht vergessen, wenn unsere Mitmenschen etwas falsch machen. Wir sollten ihnen gnädig sein, so der Apostel.
Jesus verspricht uns auch, dass er wiederkommt. Seien wir deshalb weiter beharrlich im Glauben; geben wir uns nicht geschlagen, auch nicht bei Schwierigkeiten in der Gemeinde oder im Gebet, ermutigte der Apostel die Gemeinde.
Zu weiteren Predigtbeiträgen wurden Hirte Thorsten Denninger, Gemeindevorsteher der Bayernstraße und Evangelist Matthias Stuhlinger aus Brötzingen gerufen.
Sie sprachen davon, dass Jesus in der Liebe lehrte, nicht strafend belehrte. Dabei sei die Lehre Jesu keine einmalige Sache gewesen, sondern werde durch die Diener der heutigen Kirche an alle Gläubigen weitergetragen. Der althebräische Name Moses, den Gott seinem Knecht gab, bedeutet sinnigerweise „Ich bin für dich da“. Diesen Zuspruch dürften auch wir heute für uns in Anspruch nehmen.
Grund zu besonderer Freude hatte die große Festgemeinde durch die Heilige Versiegelung von 5 Kleinkindern und der Ordination mehrerer Amtsgaben. Es wurden 4 Diakoninnen und Diakone und 3 Priester für die Gemeinden Bayernstraße, Brötzingen und Birkenfeld gesetzt.