Kurz vor dem Weihnachtsfest, am Donnerstag, 21. Dezember 2023, feierte Apostel Rheinberger einen Gottesdienst in der Kirche Büchenbronn, zu dem neben der ortsansässigen Gemeinde auch die Gemeindemitglieder aus Grunbach eingeladen waren.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Orchester der Gemeinde und vom Gemeindechor mit dem eindrucksvollen Stück „Tollite Hostias“ aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns.
Als Predigtgrundlage diente das Bibelwort aus Jesaja 11, 1.2: „Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen. Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.“
Der Apostel erklärte das Bild des angesprochenen Baumes. Von der Herrlichkeit des Hauses Davids sei nur noch ein Baumstumpf übrig gewesen. Doch aus diesem sei der Sohn Gottes gekommen und habe den Baum zu neuem Leben erweckt! Denn, was Menschen für tot hielten, sei bei Gott noch lange nicht tot.
Jesus sei Mensch geworden und habe unter den Menschen gelebt, fuhr der Apostel fort. Im Sendungsauftrag an seine Jünger versprach er, ihnen alle Tage nahe zu sein, bis ans Ende der Welt. Diese Zusage gelte auch uns heute. Jesus komme auf die Erde zurück, um uns in die ewige Herrlichkeit bei Gott zu holen. Dies dürfe uns Trost und Freude in schwierigen Verhältnissen sein.
Apostel Rheinberger führte weiter aus, dass wir als Christen wie einst Petrus wissen und glauben, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist. Doch Wissen sei nur dann auch Weisheit, wenn man es anwende. Dazu sei der Rat des Heiligen Geistes notwendig, der uns an das erinnere, was Jesus gelehrt hat.
Unsere Stärke in den täglichen Anfechtungen sei es, den Willen Gottes zu tun und seine Gebote zu halten, erläuterte Apostel Rheinberger. Gott fordere uns auf: Wachet! So wollen wir jederzeit für Jesu Wiederkunft bereit sein. Dabei ermutigte der Apostel die Gemeinde, vor diesem Tag keine Angst zu haben, denn „wir lieben sein Erscheinen.“ Genauso sollen wir auch unseren Nächsten nicht verurteilen, der Sünde tut, sondern ihm helfen, dass er in die Gemeinschaft mit Gott kommen kann. Als Beispiel für ein gottesfürchtiges Herz führte der Apostel Hiob an, der für seine Kinder Opfer darbrachte, als er ihren sündigen Lebenswandel sah, und so für sie in der Fürbitte stand.
Zur weiteren Wortverkündung wurde der zuständige Bezirksvorsteher und Bezirksälteste Karsten Müller gerufen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls beschloss der Apostel den Gottesdienst mit Gebet und Segen.