(16.05.2016) Am Pfingstmontag veranstalteten die Gemeinden der sogenannten Weststadtökumene Ihren traditionellen gemeinsamen Gottesdienst.
Erstmals als Gast eingeladen war der Chor der Neuapostolischen Kirche in Pforzheim-Brötzingen , der zusammen mit dem evangelischen Posaunenchor der Christuskirche den Gottesdienst musikalisch begleitete. Der Gottesdienst selbst stand unter einem Bibelwort aus 1. Petrus 2,9.
Pfarrerin Nicola Friedrich von der evangelischen Kirche hatte den Gottesdienst mit dem Hinweis eröffnet, dass sich hier Schwestern und Brüder versammelt haben, um für Hoffnung und Einheit zu beten. Gleichzeitig danken diese Gott für ihre christliche Würde und Berufung, wie sie der Apostel Petrus beschreibt: „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat“ (1 Petrus 2,9). Christen aus Lettland hatten die Liturgie der ökumenischen Gottesdienste am Pfingstmontag vorbereitet.
Der etwa dreißigköpfige Chor der Gemeinde Brötzingen brachte im Verlauf zwei Lieder aus der Chormappe zum Vortrag: "Gott ist die Liebe" und "Ihr seid das Salz der Erde", für die es nach dem Gottesdienst viel Anerkennung und Lob der Anwesenden gab. Ein schönes Gemeinschaftsgefühl stellte sich insbesondere in dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser-Gebet und dem ebenfalls gemeinsam gesprochenen Glaubensbekenntnis von Nicäa-Konstantinobel in der ökumenischen Fassung ( https://de.wikipedia.org/wiki/Nic%C3%A4no-Konstantinopolitanum ) ein.
Insbesondere für die Teilnehmer aus der Neuapostolischen Kirche war der Pfingsmontag eine neue, aber zugleich schöne Begegnung im Kreise von Schwestern und Brüder der Kirche Christi.
Ursprünglich sollte der Gottesdienst in den Brötzinger Krautgärten stattfindet. Wegen des kalten Wetters in den vorangegangenen Tagen wurde in die Anthonius Kirche ausgewichen. Im dortigen Gemeindehaus bestand nach dem Gottesdienst bei einem Imbiss noch Möglichkeit zum Gedankenaustausch. Zahlreiche Gottesdienstteilnehmer waren dort noch beisamen.