(23.01.2014) Auf den Tag genau vor einem Jahr wurden die beiden Pforzheimer Bezirke zusammengeführt . Apostel Bansbach hatte das in seiner Planung nicht berücksichtigt – er freute sich daher sehr über diese Fügung, dass er an diesem Abend im Bezirk Pforzheim sein konnte.
Zum Gottesdienst in Birkenfeld waren auch alle Gemeindevorsteher und Priester des Bezirks Pforzheim zusammen mit ihren Frauen eingeladen, die an diesem Abend in ihren Gemeinden keine Gottesdienste hatten.
Der Apostel legte dem Gottesdienst die Worte Jesu zugrunde: „Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht!“ (Matth. 14, aus 27).
Nicht aufgeben!
Zu Beginn des Gottesdienstes ging es darum, dass man nicht aufgeben möge im Glauben. Der Apostel schilderte eine Begebenheit, bei der ein Meister und sein Auszubildender sich mit zwei Metallstücke, die durch einen Bolzen zusammengehalten wurden, plagten. Der Meister bat den Auszubildenden, mit einem Hammer auf den Bolzen zu hauen, der offensichtlich festgerostet war. Erst nach dem 30. Schlag lies sich der Bolzen entfernen. Der Meister musste immer wieder auffordern, nicht aufzugeben. Jeder der 30 Schläge war wichtig. So gehe es auch manchmal den Glaubenden: da erhört Gott Gebete nicht gleich und man müsse Durchhaltevermögen beweisen. Oder man bemühe sich darum, eine ungute Eigenschaft abzulegen – was viel Ausdauer erfordern kann. Auch im Warten auf die Erfüllung der Verheißung Jesu, wieder zu kommen und die Seinen zu sich zu nehmen, bedarf es Beharrlichkeit. Der Apostel appellierte, nicht aufzugeben.
Fürchtet euch nicht!
In der Geschichte, aus der das Bibelwort stammt, trieb Jesu nach der Speisung der Fünftausend seine Jünger dazu, im Boot über den See zu fahren. Er selbst stieg auf einen Berg, um zu beten und sich mit Gott zu verbinden. Von dort hatte er ein Auge auf die Jünger. Es kam ein Sturm auf und die Jünger gerieten in Seenot. Jesus ging ihnen auf dem See entgegen und die Jünger fürchteten sich, da sie ihn für ein Gespenst hielten.
Der Apostel sah in diesem Geschehen bereits einen Hinweis auf die weitere Entwicklung, als Jesus seine Jünger später in alle Welt sandte, um die Menschen zu lehren und zu taufen. Dabei blies ihnen sicherlich auch „viel Wind“ ins Gesicht. Sie hatten oft viel Not zu erleben. Jesus, der nach seinem Tod und seiner Auferstehung gen Himmel gefahren ist, hat aber immer ein Auge auf die Seinen und kommt ihnen in Notlagen entgegen. Wie die Jünger damals, geraten auch heute Gläubige oftmals in Not - obwohl sie vielleicht nur nach Jesu Evangelium handeln. Dann dürfen auch sie erfahren, dass Jesu sie nicht aus dem Auge verliert, ihnen zu Hilfe kommt und zuruft: „Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht!“
Zur weiteren Wortverkündigung wurde Bezirksevangelist Thomas Ringle gebeten.
Ruhesetzung von Diakon Helmut Ebert aus Birkenfeld
Apostel Bansbach setzt den langjährigen Diakonen der Gemeinde Birkenfeld, Helmut Ebert, in den Ruhestand nach fast genau 30 Amtsjahren und der Tätigkeit als Organist, Dirigent und Sänger und wünschte ihm, seiner Gattin und der Familie Gottes Segen für die Zukunft.