Am 23.11.2013 gab der seit diesem Jahr zusammenwirkende Bezirkschor der Neuapostolischen Kirche Pforzheim ein Konzert zur Einstimmung auf den Ewigkeitssonntag.
Der Ewigkeitssonntag stellt den letzten Sonntag im Kirchenjahr dar, das mit dem 1. Advent beginnt.
Stadtverwaltung und Friedhofsamt ermöglichen das Konzert
Mit freundlicher Unterstützung der Stadtverwaltung Pforzheim konnte dieses Konzert in der Aussegnungshalle des Hauptfriedhofs stattfinden. In feierlicher Atmosphäre wurden schlichte Choralgesänge dargeboten, die dank der besonderen Akustik der Aussegnungshalle zu einem besonderen Hörerlebnis führten. Der aus ca. 150 Sängerinnen und Sängern bestehende Chor wirkte bei den Vorträgen dynamisch und engagiert – mit samtweichen den Raum füllenden Tönen wurde das Motto des Abends „Trost und Frieden“ schön intoniert.
Konzertprogramm
Die Begrüßungsworte sprach Bezirksevangelist Karsten Müller (stellv. Leiter des Kirchenbezirks Pforzheim). Neben den Musikvorträgen fand eine Bibellesung der Worte aus 1. Thessalonicher 4, 13-18 statt. Patrick Denninger spielte die Orgel. Die musikalische Gesamtleitung hatte der Dirigent des Bezirkschors Pforzheim, Jens Zimmermann.
150 Sängerinnen und Sänger in der Aussegnungshalle des Hauptfriedhofs
Häufig singen Sängerinnen und Sänger der Neuapostolischen Kirche des Bezirks Pforzheim anlässlich von Trauerfeiern auch auf dem Hauptfriedhof in der Aussegnungshalle – dann aber meist „unsichtbar“ im Chorraum im Obergeschoss, in dem sich auch die Orgel befindet. Bei diesem Konzert konnte man nun den Chor auch einmal sehen und den Klang des Chorgesangs ungehindert vom durchbrochenen Mauerwerk, das den Chorraum von der Halle trennt, erleben.
Intension des Konzerts
In seinen einleitenden Worten hatte der Dirigent den Sängerinnen und Sängern in ihr Notenheft geschrieben:
„ Musik weitet die Seele. Im Alltag erleben wir Situationen in denen wir – unter Umständen über Jahre hinweg – besonders empfänglich sind. Wir möchten mit bekannten Choralgesängen die Seele weiten, Ruhe und Friede dem Gemüt anbieten.
Nicht alles Unheil lässt sich aufhalten, nicht alles Missgeschick ist zu umgehen. Wäre dies möglich, wir alle würden wohl den unangenehmen Dingen ausweichen. Und wenn uns Leid ereilt, wenn wir in Trübsal kommen, dann sind wir dankbar für Trost, den uns liebe Herzen schenken.
Das Konzert durchzieht den Gedanken: Wer nur den lieben Gott lässt walten.
Ein „Trostlied, dass Gott einen jeglichen zu seiner Zeit versorgt“ so überschreibt Geog Neumark sein Lied. Wir möchten diese schlichte, innige Melodie in diesem Konzert mit dem ganzen Auditorium anstimmen: „Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut! “
Auszug aus dem Livemitschnitt
Gerne können Sie in den Livemitschnitt des Choral " Stille, o sei stille " oder in die Bearbeitung für Orgel " Fels des Heils " von Diane Bish hineinhören.
Fotos: Zinder