Am Sonntag, 27.05.2018, erlebten die Gemeinden Pforzheim Bayernstraße und Pforzheim Brötzingen in der Kirche Bayernstraße einen besonderen Gottesdienst. Apostel Martin Schnaufer durfte im Rahmen des Dienstes die Heilige Wassertaufe und die Heilige Versiegelung seines Enkels Leander Jorik Müller durchführen.
Schon vor dem Gottesdienst wurde die Festgemeinde durch verschiedene musikalische Beiträge auf dieses schöne Ereignis eingestimmt. Das Bibelwort stammte aus dem 1- Johannes 5, die Verse 6-8, die die drei Sakramente der Heiligen Wassertaufe, des Heiligen Geistes und des Heiligen Abendmahls zum Inhalt haben.
Apostel Schnaufer erklärte gleich zu Beginn des Gottesdienstes die Aktualität des Bibelwortes, denn die drei in diesem Bibelabschnitt genannten Sakramente wurden auch im Gottesdienst gespendet. Gleichzeitig wurde die nicht trennbare Dreifaltigkeit Gottes – Vater, Sohn und Heiliger Geist – in den Mittelpunkt gestellt. Der Apostel stellte hierzu eine wichtige Frage: Was bedeutet diese Dreifaltigkeit für jeden Einzelnen? Gott der Vater bedeute Sicherheit und der Glaube an ihn, nicht an seiner Liebe zu zweifeln. Jesus Christus solle die „Messlatte“ für unser Verhalten sein, denn er kam auf die Erde, um uns ein Vorbild zu sein und unsere Zukunft zu bereiten. Der Heilige Geist schließlich sei die treibende Kraft, die uns den Willen Gottes verkünde. Und alle drei seien nicht auseinander dividierbar. Seine Aufforderung in Anlehnung an einen Gottesdienst des Stammapostels: „Wenn Du wissen möchtest, was der liebe Gott über Dich denkt: frag den Heiligen Geist. Wenn Du wissen möchtest, was er über den Nächsten denkt: Frag den Heiligen Geist!“
Hirte Andreas Denzinger dankte im weiteren Gottesdienstverlauf dem Apostel: „Ein theologisches Wort, ganz praxisnah!“ und Bezirksältester Karsten Müller verglich Gott mit einem guten, neuen Chef: Er begleite den Schützling in verschiedenen Rollen und führe dadurch sicher.
Nach der Predigt folgte die Heilige Taufe und die Heilige Versiegelung. Apostel Schnaufer gab den Eltern den Rat mit, sich bei Unsicherheit auch in der Erziehung vertrauensvoll an den Heiligen Geist zu wenden.
Am Ende durfte der Apostel das Abendmahl für die Entschlafenen durchführen, wobei Bezirksältester Müller und Bezirksevangelist Hagel dies stellvertretend entgegennahmen.
Den Schlusspunkt setzte ein 12-köpfiges Sänger-Ensemble, dass die Gemeinde mit dem Lied „Geh unter der Gnade“ verabschiedete.